Die Alte Israelitische Abteilung des Wiener Zentralfriedhofs View the English Version of this Tour

Mit der Eröffnung des Wiener Zentralfriedhofs im Jahr 1874 begann ein neues Kapitel der Wiener Bestattungskultur. Bereits 1877 erwarb die Israelitische Kultusgemeinde von der Stadt Wien ein rund 260.000 m² großes Areal um 60.000 Gulden. Zwei Jahre später fanden hier die ersten Beisetzungen nach mosaischem Ritus statt. Bis zur Errichtung der Neuen Israelitischen Abteilung im Osten des weitläufigen Friedhofs im Jahr 1916 wurden in diesem Bereich rund 80.000 Menschen zur letzten Ruhe gebettet.

Da im jüdischen Glauben die Unantastbarkeit der Grabesruhe gilt und Gräber nicht wiederbelegt werden, bietet die Alte Israelitische Abteilung mit ihren vielfach noch aus der Kaiserzeit stammenden Grabstätten einen einzigartigen und eindrucksvollen Einblick in die jüdischen Lebenswelten Wiens.

Treffpunkt 11., Simmeringer Hauptstraße 230b, Zentralfriedhof 1. Tor
Termin(e) Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden.
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