| Wiener Arsenal und Heeresgeschichtliches Museum | |
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war Wien eine befestigte Stadt. Als Kaiser Franz Joseph I. 1857 den Startschuss zur Schleifung der Stadtmauern gab, übernahmen neu errichtete Kasernen die Aufgabe der militärischen Sicherung. Zwei gewaltige Anlagen entstanden entlang der neu geschaffenen Wiener Ringstraße – die größte jedoch auf einer Anhöhe im Südosten der Stadt: das Wiener Arsenal. Die renommiertesten Architekten der Ringstraßenzeit lieferten die Entwürfe, errichtet wurde die Anlage in den charakteristischen Formen des Historismus. Neben einer Kommandozentrale und zahlreichen Kasernengebäuden umfasste das rund 720 Hektar große Areal Werkstätten, die k.u.k. Artilleriekadettenschule und selbstverständlich auch eine Kirche. Das Herzstück der Anlage bildete das Waffenmuseum – das heutige Heeresgeschichtliches Museum. Neben seiner musealen Aufgabe diente es von Anfang an auch der repräsentativen Verherrlichung der kaiserlichen Armee. Im Rahmen unserer Führung stellen wir die architektonisch bedeutendsten Bauwerke des Areals vor, beleuchten seine wechselvolle Geschichte sowie seine heutige Nutzung. Den Abschluss bildet eine Überblicksführung durch das Heeresgeschichtliche Museum.
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| Treffpunkt | 3., Geghastraße 11, vor Objekt 1 |
| Termin(e) | Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden. |
| Achtung |
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