| Kaiserin Elisabeth - Ein Leben zwischen Glanz und Tragödien
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| „Die Seele gab es nie, die mich verstand“, notierte
Elisabeth einst in ihr Tagebuch – ein Satz, der die innere Zerrissenheit jener
bayerischen Prinzessin erahnen lässt, die mit nur 16 Jahren von Kaiser Franz
Joseph zur Ehe und in ein Leben am Wiener Hof geführt wurde. Zwischen
kaiserlicher Repräsentationspflicht und dem tiefen Bedürfnis nach persönlicher
Freiheit suchte sie rastlos ihren eigenen Weg. Ihre innige Verbundenheit zu
Ungarn, ihre unerbittliche Disziplin als eine der herausragendsten Reiterinnen Europas
und ihre unstillbare Reiselust prägten das Bild einer Monarchin, die sich jeder
Schablone entzog.
Seit den Sisi-Filmen der 1950er Jahre mit Romy Schneider und
dem Erfolg des Musicals Elisabeth wurde sie endgültig zur Ikone – doch
was ist Legende, und was überlieferte Wirklichkeit? Auf unserem Weg vom poetisch-verklärenden Jugendstildenkmal im Volksgarten über ihre Hochzeitskirche bis hin zur Kaisergruft beleuchten wir anhand historischer Bilder und Quellen sowohl die öffentliche Figur der Kaiserin als auch die private Frau Elisabeth: bewundert, missverstanden, verehrt – und bis heute faszinierend. |
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| Treffpunkt | 1., Universitätsring 2, vor dem Burgtheater |
| Termin(e) | Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden. |
| Achtung |
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