Auf den Spuren des ältesten Wiens - Vom römischen Offiziersviertel zu den Schotten am Mist

Während das römische Vindobona neben Carnuntum, der Hauptstadt der Provinz Pannonien, zunächst nur eine untergeordnete Rolle spielte, entwickelte sich Wien nach den Wirren der Völkerwanderungszeit allmählich zu einer bedeutenden Handelsstadt. Mit der Verlegung der Residenz der Babenberger im Jahr 1156 begann Wiens Aufstieg zur fürstlichen Metropole. Iro-schottische Mönche wurden aus Regensburg in die Stadt geholt, neue geistliche und kulturelle Impulse prägten das Stadtbild.

Durch dynastische Verbindungen mit Fürstenhäusern des Heiligen Römischen und des Byzantinischen Reiches wuchs Wien zu einem einflussreichen politischen und vor allem kulturellen Zentrum heran. Unter dem Schutz des Hofes entstand zudem eine blühende jüdische Gemeinde, die das wirtschaftliche und geistige Leben der Stadt maßgeblich mitgestaltete.

Unsere Spurensuche beginnt beim mittelalterlichen Donauhafen, dem heutigen Schwedenplatz. Wir durchqueren das einstige römische Stadtgebiet, berichten am Hohen Markt von den drakonischen Strafen für mittelalterliche Rechtsbrecher und gelangen schließlich zum Schottenkloster auf der Freyung – einem der ältesten geistlichen Zentren der Stadt.
Treffpunkt 1., Rotenturmstraße 29, vor McDonald's
Termin(e) Für diese Führung gibt es im Moment keine öffentlichen Termine, sie kann aber gerne für eine geschlossene Gruppe gebucht werden.
Achtung
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